Vereinigung Liberaler Ärzte e.V. (VLÄ)

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Montag, 6. Februar 2012

Pressemitteilung vom 10.09.2009

Ulla Schmidt will Kassensozialismus

Zu den Berichten über ein 12.000 Euro teures Gutachten zur Abschaffung der privaten Krankenversicherung im Auftrag von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, erklärt der Vorsitzende der Vereinigung Liberaler Ärzte e.V. (VLÄ) Dr. Erwin Lotter:

Spätestens jetzt ist auch dem Letzten klar, dass Frau Schmidt den schon lange geplanten Einstieg in die Staatsmedizin beschreiten will. Die private Krankenversicherung soll abgeschafft werden und die bestehende gesetzliche Krankenversicherung in eine Bürgerversicherung umgewandelt werden. Bürgerversicherung klingt im ersten Moment gut und unverdächtig, ist jedoch nichts anderes als eine staatliche Zwangsversicherung für alle und löst die bestehenden Probleme nicht. Durch den demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt werden auch weiterhin satte Steuerzuschüsse nötig sein, um das marode Gesundheitssystem am Leben zu halten. Die aktuellen Pläne und die schlechten Erfahrungen mit dem Gesundheitsfonds zeigen nur, dass Frau Schmidt einfach nicht dazu lernen will.

Statt Kassensozialismus will die VLÄ einen echten Wettbewerb zwischen den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen um die besten Leistungen und Tarife. Dabei muss klar sein, welche Leistungen solidarisch und welche individuell erbracht werden. Dies schafft Transparenz und ist im Sinne von Ärzten und Patienten.




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