Pressemitteilung vom 17.09.2009
Ulla Schmidt gesteht eigenes Versagen ein
Zur Pressemeldung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Hausärzte entlasten zu wollen, erklärt der Vorsitzende der Vereinigung Liberaler Ärzte e.V. (VLÄ) Dr. Erwin Lotter:
Zur Pressemeldung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Hausärzte entlasten zu wollen, erklärt der Vorsitzende der Vereinigung Liberaler Ärzte e.V. (VLÄ) Dr. Erwin Lotter:
Die überraschende Meldung ist nichts anderes an ein verspätetes Schuldeingeständnis von Ulla Schmidt. Wer trägt denn die Verantwortung dafür, dass Hausärzte an einem Wust an Bürokratie zu ersticken drohen? Wer hat es denn versäumt, in den letzten Jahren die Rolle des Hausarztberufes aufzuwerten? Es ist das SPD-geführte Bundesgesundheitsministerium von Ulla Schmidt, die damit ihr eigenes Versagen eingesteht.
Statt die massiven Probleme im Gesundheitssystem zu beheben, hat sich die Große Koalition auf ein Monstrum namens Gesundheitsfonds verständigt, der nichts besser macht, aber alles teuer. Die Interessen der Hausärzte - gerechte Honorare statt Fallpauschalen, weniger Bürokratie und mehr Spielräume bei der Therapiefreiheit - bleiben auf der Strecke. Ihnen jetzt kurz vor der Wahl scheinbar entgegenzukommen ist eines klares parteipolitisches Manöver. Inhaltlich hat sich die SPD für die Bedürfnisse der Hausärzte bis jetzt nicht interessiert.
